Liebe Hersteller von Heimtierbedarf! Wollt ihr meine Vögel bespaßen, oder dem Tierarzt teure Notfälle zuliefern? Die meisten handelsüblichen Vogelspielplätze sind entweder einsturzgefährdet, oder sind per se ein Verletzungsrisiko. Trotzdem bin ich oft zu faul, um die Landeplätze meiner Kanarienvögel komplett selbst zu basteln. Also habe ich mich für eine Zwischenlösung entschieden: Die vormontierten Teile eines „Vogelschrottplatzes“ werden um Fallen und Tretminen reduziert, sowie mit vernünftigen Ästen aufgefüllt.

Gestern fand ich in einem Zooladen diesen hier:

Vogelspielplatz_Anleitung

Vormontiert waren glitzernde Fußfallen, in die man wohl Schaukeln einhängen sollte, auf welchen meine Vögel eh nicht spielen. Die Landestangen aus krallenfeindlichem Pressholz waren in Quietschfarben gestrichen, denen man schon ansah, dass sie größtenteils aus Umweltgift und Schadstoffen bestehen. Der ganze Müll kam zunächst runter:

Vogelspielplatz_SpitzeTeile

Außerdem sah meine Hecke schon wieder aus, als wohnte hier Dornröschen. Also schnell den Haselstrauch zurückgeschnitten – schon hatte ich mehr als genug knabbergesunde Zweige, die sich leicht in die vorgebohrten Löcher quetschen ließen. Lackiert sind jetzt nur noch die vertikalen Hölzer, der Kasten aus Spanplatten wird ohnehin mit Sand gefüllt. Auf so einen Landeplatz lasse ich meine Vögel schon eher:

Flocke lauerte beim Aufbau über mir und nahm den Platz sofort an.

Am Anfang dieser kleinen Recycling-Aktion standen zwei Fragen:

  1. Was mache ich mit meinem ausgedienten Kopfhörer-Rest respektive Akustik-Koppler?
  2. Wie kann ich besser schlafen?

Vor etwa 15 Jahren hatte ich einen Kopfhörer mit flachen Muscheln, der jedoch schnell ausgemustert wurde, weil er auf die Ohren drückte. Als ich später in die PSK31-Funkerei einstieg, grub ich ihn aus, montierte den Bügel ab und band das Mikrophon des Transceivers mit Klettband auf eine der Muscheln. Fertig war der Akustik-Koppler. Mittlerweile verwende ich ein anständiges Datenkabel für Digimodes, so wurden die Kopfhörer-Muscheln erneut ausgemustert

Vor Kurzem wollte ich die dezente Beschallung mit „Weißem Rauschen“ und Naturklängen ausprobieren, um schneller und besser zu schlafen. Allerdings hat mein Schlafzimmer bisher keine Musikmöglichkeit und neue platzfressende Geräte passen nicht so recht hinein. Aber mit Kopfhörern kann man doch erst recht nicht schlafen! Also mal suchen, wie es andere machen … es gibt vielfältige Selbstbau-Anleitungen mit handgenähten Kissen, eingenähten Lautsprechern und überflüssiger Komplexität. Der Markt bietet überteuerte „Hörkissen“ und Schlaf-Kopfhörer an.

Da fiel mir der Kopfhörer-Rest mit den flachen Muscheln wieder ein. Letztere können ausreichende Lautstärken wiedergeben und kuscheln sich quetschzonenfrei unters Kissen. Da dran kommt ein billiger MP3-Player, welcher sich zwischen Matratze und Bettgestell klemmen lässt. Das Kabel wird ebenfalls hinter der Matratze versteckt, fertig ist das Sound-Kissen.

Musikkissen

Bisher mache ich nur positive Erfahrungen mit den Hörermuscheln unterm Kopfkissen: Es ist herrlich, das Gesicht mitten in den Klang kuscheln zu können. Ich bin morgens sofort wach und daher eine Stunde früher im Büro, so dass ich eine Stunde früher Feierabend habe. So gewinne ich durch nächtliche Beschallung täglich eine Stunde mehr Freizeit. Damit hatte ich, ehrlich gesagt, gar nicht gerechnet.

Mit Meeresrauschen oder Regengeprassel unterm Kissen schlafe ich sogar ein, wenn andere Menschen im Raum sind – bisher ein absolutes No-Go. Umso besser, dass das Ding in jedes Reisegepäck passt. Mit dem Klettband, das früher das Mikrophon am Koppler fixierte, lässt sich das Ding zu einem handlichen Päckchen aufrollen.

Klangkissen gefaltet

… und wenn neben mir noch jemand nicht schlafen kann, gebe ich einfach eine Geräuschquelle ab. Gute Nacht!

Neulich gabs im Supermarkt billige Plastikdosen. Mein Essen würde ich da nicht rein tun, aber als geräumige Halterung für eine Antenne sahen sie nett aus.

Plastikantenne_1

Dann probieren wir es doch mal aus. Zunächt bohren wir genug Löcher in die Dose …

Plastikantenne_2

… dann ziehen wir den 1:1-Balun aus einer noch schlimmeren Antenne hierher um.

Plastikantenne_3

Jetzt werden die Winkelstücke an die Unterseite geschraubt.
Anschließend werden die Teleskoprohre durch die seitlichen Löcher geschoben und auf die Schrauben gedreht, welche bereits das Kabel halten.

Plastikantenne_4

Damit kein Kurzschluss zwischen Teleskoprohr und Ringkern entsteht, quetschen wir ein Stück altes Linoleum dazwischen.

Plastikantenne_5

Schon ist der Dipol fürs 6m-Band fertig. Jede Seite ist ausgezogen 1,40m lang. Eingeschoben wird sie kaum noch sichtbar sein, wenn der Mast bald Blätter bekommt.

Plastikantenne_6

Neulich gabs im Supermarkt billige Plastikdosen. Mein Essen würde ich da nicht rein tun, aber als geräumige Halterung für eine Antenne sahen sie nett aus.

Plastikantenne_1

Dann probieren wir es doch mal aus. Zunächt bohren wir genug Löcher in die Dose …

Plastikantenne_2

… dann ziehen wir den 1:1-Balun aus einer noch schlimmeren Antenne hierher um.

Plastikantenne_3

Jetzt werden die Winkelstücke an die Unterseite geschraubt.
Anschließend werden die Teleskoprohre durch die seitlichen Löcher geschoben und auf die Schrauben gedreht, welche bereits das Kabel halten.

Plastikantenne_4

Damit kein Kurzschluss zwischen

Neulich gabs im Supermarkt billige Plastikdosen. Mein Essen würde ich da nicht rein tun, aber als geräumige Halterung für eine Antenne sahen sie nett aus.

Plastikantenne_1

Dann probieren wir es doch mal aus. Zunächt bohren wir genug Löcher in die Dose …

Plastikantenne_2

… dann ziehen wir den 1:1-Balun aus einer noch schlimmeren Antenne hierher um.

Plastikantenne_3

Jetzt werden die Winkelstücke an die Unterseite geschraubt.
Anschließend werden die Teleskoprohre durch die seitlichen Löcher geschoben und auf die Schrauben gedreht, welche bereits das Kabel halten.

Plastikantenne_4

Damit kein Kurzschluss zwischen Teleskoprohr und Ringkern entsteht, quetschen wir ein Stück altes Linoleum dazwischen.

Plastikantenne_5

Schon ist der Dipol fürs 6m-Band fertig. Jede Seite ist ausgezogen 1,40m lang. Eingeschoben wird sie kaum noch sichtbar sein, wenn der Mast bald Blätter bekommt.

Plastikantenne_6

Teleskoprohr und Ringkern entsteht, quetschen wir ein Stück altes Linoleum dazwischen.

Plastikantenne_5

Schon ist der Dipol fürs 6m-Band fertig. Jede Seite ist ausgezogen 1,40m lang. Eingeschoben wird sie kaum noch sichtbar sein, wenn der Mast bald Blätter bekommt.

Plastikantenne_6

Nachdem der Solar-Logger in der ersten Frühlingssonne verbrannte, folgt nun ein Projekt ohne Elektrizität: Wie viel Gemüse lässt sich mit einfachsten Mitteln formschön auf geringer Grundfläche züchten? Das Beet sollte gleichermaßen spießernachbarnkompatibel, effizient und einfach sein.

Als erste Version ist ein vertikales Konstrukt auf Basis eines fertig gekauften Pflanzkübels entstanden. Es folgt die Teileliste, das Foto ersetzt den Bauplan.

  • 1 breiter Blumenkübel mit Holzverkleidung
  • 1 Rankgitter aus Holz
  • ca. 6m Metallschienen (gelochtes Winkelprofil, verzinkter Stahl)
  • Holzschrauben
  • Zylinderschrauben mit Muttern
  • Blumendraht
  • Werkzeug: Akkuschrauber, Metallsäge

Im Kübel ist Platz für drei gelbe Rüben und fünf Rosenkohl-Pflanzen. Am Metallgestänge können ca. 20 Blumentöpfe hängen; auf dem Bild sind dort Spinat, Mangold und Kräuter untergebracht. Das Gitter kann berankt und mit weiteren Töpfen behängt werden, je nach Sorten sogar gleichzeitig.

Nach dem Fieldday auf dem Kronsberg wollte ich eigentlich noch ein bisschen alleine ins Grüne fahren, einen endgespeisten Draht vom Vogelbeobachtungsturm abspannen und in Ruhe weiterfunken. Aber Klausurenzeit und Jahreszeiten kamen dazwischen, daher habe ich den Ausflug verschoben und stattdessen ein anderes Projekt vorangebracht: Eine Fern-Überwachung für meine Solaranlage.

Die Strommessung funktioniert wie dort beschrieben. Allerdings habe ich den ACS714 für Ströme bis zu 30A verbaut, weil meine Module an guten Tagen bis zu 19A liefern.

 

Der ACS714 liefert laut Datenblatt maximal Vcc, hier also 5V, als Messwert. Ich vertraue dem aber nicht und greife den Messwert, um Spannungsspitzen abzufedern, an einem 1:1-Spannungsteiler ab. Statt einer Spannung zwischen 2.5V und 5V messe ich am AD-Wandler also eine Spannung zwischen 1.25 und 2.5V.

Um nicht noch ein Kabel unterbringen zu müssen, verwende ich das RedFly-Shield. Das Arduino muss nur messen und rechnen, dann weckt es kurz das WLAN-Shield, verschickt das Ergebnis und schaltet es wieder ab. Gespeichert und bei Bedarf aufbereitet werden die Messwerte von einem PHP-Skript direkt auf dem Webserver.

Hier der relevante Teil des Codes. Die Funktion „connectAndSend“ ist dem Beispiel „WebClient“ aus dem RedFly-Paket entnommen.

 

void setup() {
  pinMode(sensorPinCurrent, INPUT);
  analogReference(DEFAULT);
}

int sendValueToServer(char *sendValue){
  // RedFly-Shield aufwecken und Messwert ans PHP-Skript senden
  RedFly.enable();    
  int errorCode = connectAndSend(sendValue);

  // RedFly-Shield wieder schlafen legen
  client.stop();
  RedFly.disconnect();  
  RedFly.disable();  
  return errorCode;
}

void loop() {
  RedFly.disable();
  
  // Strom messen
  valueSensor = analogRead(sensorPinCurrent);
  valueCurrent = (float)(valueSensor-255) * 30 / 255;

  // Roh- und Ausgabewert formatieren
  String result = String(sensorValue)+“;“+String(sensorOutputBuffer);
  char resultChar[255];
  result.toCharArray(resultChar, 255);

  // PHP-Skript aufrufen, um Messwert auf Webserver zu speichern
  int errorCode = sendValueToServer(resultChar);

  if(errorCode == 0) {
     delay(600000); // Messwert  gespeichert -> 10 Minuten Pause
  } else {
     delay(5000); // WLAN-Problem -> gleich nochmal versuchen
  }
}